Geschichten, die bewegen! Bilder, die fesseln!


  • Sie sind Palliativ-Krankenschwestern im Klinikum Großhadern in München. Wie viele Menschen sie beim Sterben begleitet haben, können sie gar nicht mehr sagen. Für sie gehört der Tod zum Leben dazu.

    "Für mich ist es vollkommen normal, wie sie aussehen, wie sich ihre Hautfarbe ändert und wie auch die Wärme ihres Körpers nachlässt. Und da es für mich so natürlich und gleichzeitig normal geworden ist, ist es immer wieder ein kleines Wachrütteln, wenn andere Leute im Gespräch zu mir sagen, dass sie Angst davor haben", so Sarah Loy.
    Seit einem Jahr kommen durch die Corona-Pandemie noch spezielle Hygieneschutzvorkehrungen hinzu. Angehörige dürfen die Patienten nur eine Stunde am Tag besuchen oder sie müssen ganz dableiben. Dies bedeutet für die Palliativ-Krankenschwestern eine noch größere Arbeitsbelastung.

    Die Sendung begleitet Sarah Loy und Michaela Beyer bei ihrer Arbeit im Klinikum und privat. Wie gehen sie mit dem, was sie erleben, um? Was ziehen sie daraus für ihr eigenes Leben? Außerdem kommt ein Seelsorger des Klinikums zu Wort, der seine besonderen Erfahrungen während der Corona-Pandemie 2020/2021 schildert.

  • "Bis dass der Tod uns scheidet", darauf hoffen Paare, wenn sie heiraten. Doch das Versprechen halten nicht alle ein. Jedes dritte Paar wird in Deutschland geschieden, viele nach über 26 Jahren.

    Trennungen in dieser Lebensphase sind häufig dramatisch. Ein gemeinsames Leben nach so langer Zeit aufzulösen, ist ein tiefer Einschnitt. Und dann die Frage: Gibt es nicht noch eine Chance, auch den Rest zu schaffen? Oder ist die Liebe endgültig verloren gegangen?

  • In Deutschland hält sich das Bild der selbstbestimmten, emanzipierten Prostituierten, die sexuelle Handlungen verkauft wie eine beliebige Dienstleistung. Man spricht von "Sexarbeiterin" und ignoriert die Auswirkungen auf einzelne Personen und die Gesellschaft.

    Weltweit bieten geschätzte 40 Millionen Menschen, meist Frauen, ihren Körper als Ware an. Wissenschaftliche Untersuchungen belegen, dass Prostituierte durch ihre Tätigkeit in hohem Maß Gefährdungen und Schädigungen an Leib und Seele ausgesetzt sind. Frauen, die jahrelang als Prostituierte tätig waren und den Ausstieg geschafft haben, glauben, dass es kaum jemanden gibt, der sich wirklich freiwillig prostituiert: "Wenn man 20 Freier am Tag bedienen muss, das ist physisch und auch psychisch nicht zu ertragen."

    "Der Blick des Freiers überträgt sich auf jede Frau außerhalb der Prostitution", warnt Traumatherapeutin Ingeborg Kraus. Psychotherapeut Lutz Besser betont: "Wenn Frauen als Konsumgut weiter in der Prostitution ungeschützt existieren, dann führt das dazu, dass Gleichberechtigung noch in weiter Ferne ist."

    Die schwedische Gesellschaft hat mit dem Verbot des Sexkaufs im Jahr 1999 gute Erfahrungen gemacht und sieht die Rechte der Frauen gestärkt. Immer mehr Länder wie etwa Frankreich folgen Schweden in dieser Auffassung. Ist das nordische Modell das richtige und der deutsche Weg gescheitert?

  • In den vergangenen Jahren haben wir uns immer wieder mit den Auswirkungen der Flüchtlingskrise beschäftigt und was Menschen dazu bewegt, ihr Leben für eine Flucht über das Meer aufs Leben zu setzen. Zum Beispiel in der 37-Grad-Reportage „Rettung in letzter Sekunde“
    https://www.youtube.com/watch?v=dXTL5gE0wIo&t=1s

    Im Rahmen aktueller Dreharbeiten vor den Küsten der afrikanischen Küste wurde das Seenotrettungsschiff SARAH von dem australischen Youtuber Riley begleitet. Seine Eindrücke der Tour sind jetzt auf seiner Youtube-Seite zu sehen:
    https://www.youtube.com/watch?v=1EwxbkMWJOw&t=1122s



    In the past few years we have repeatedly dealt with the effects of the refugee crisis and what motivates people to risk their lives to flee across the sea. For example in the 37-Grad report "Rettung in letzter Sekunde" https://www.youtube.com/watch?v=dXTL5gE0wIo&t=1s

    As part of current filming off the coast of the African coast, the rescue ship SARAH was accompanied by the Australian Youtuber Riley. His impressions of the tour can now be seen on his YouTube page: https://www.youtube.com/watch?v=1EwxbkMWJOw&t=1122s

  • Auf die 37 Grad-Reportage "Verratene Liebe - Die Masche der Loverboys" haben wir tolles Feedback bekommen. Nicht nur, dass sich 2,4 Millionen Zuschauer für die erschütterndem Frauen-Geschichten interessiert haben. Besonders gefreut haben wir uns über die Reaktionen zum Film und da am meisten über die der betroffenen Frauen, die mutig und offen genug waren, uns ihr Schicksal anzuvertrauen, obwohl  sie weiterhin nur das schlimmste von ihren ehemaligen Peinigern zu erwarten haben. Danke Katharina, danke Elena, danke Sandra Norak, die uns auf Facebook und Instagram geschrieben hat:
    "Danke liebe Nathalie Suthor und das ganze Team von 37 Grad, dass ihr uns Betroffenen mit diesem Film eine Stimme gegeben habt. Nathalie hat sehr lange an dem Film gearbeitet und immer Geduld gehabt, war immer hilfsbereit, achtsam und einfühlsam. Liebe Nathalie, von der ich weiß, dass du hier liest: ich danke dir aus tiefstem Herzen für diesen enorm wichtigen und exzellenten Aufklärungsbeitrag. Es war eine sehr angenehme Zeit mit euch und ihr habt geholfen, dieses große Stigma, was leider auf den Betroffenen liegt, wieder ein großes Stück weiter aus der Welt zu räumen. Ich bin froh, euch zu kennen. Ihr helft, Mädchen und Frauen vor diesem Abgrund zu bewahren. Und ihr helft, dass sie nicht in ihrer Scham verstummen, sondern sich öffnen und Hilfe suchen. Danke, danke, danke an euch und auch an alle anderen, die für Aufklärung arbeiten. Wir machen weiter!"

  • Loverboys geht es nicht um Liebe. Sie wird nur vorgetäuscht, um die Opfer zu manipulieren. Loverboys sind Zuhälter. Im ZDF deckt die "37°"-Reportage "Verratene Liebe" am Dienstag, 18. August 2020, 22.15 Uhr, die Masche der Loverboys auf. Autorin Natalie Suthor lässt Opfer zu Wort kommen, die sich trauen, ihre Geschichte zu erzählen.

    Anderthalb Jahre hat die Produktion dieses Films gedauert. Nathalie Suthor:
    "Fassungslos über diese Methode stellte ich aber auch immer wieder die gleiche Frage: Wieso reagiert man nicht mit aller Vehemenz, wenn der Freund einen dazu auffordert, sich zu prostituieren? Vor allem, wenn dieser Mann noch kurz zuvor von der großen Liebe gesprochen hat?! Im Nachhinein stellen sich die meisten Opfer die gleiche Frage und dann setzt das ein, was diese Frauen oft bis an ihr Lebensende mit sich herumtragen: Scham! Immer wieder hörte ich: „Ich schäme mich so, dass ich das habe mit mir machen lassen und deswegen habe ich keine Hilfe verdient.“

    Und das war für mich dann oft noch unbegreiflicher, denn für mich waren sie eindeutig Opfer. „Mir kann das nicht passieren“, sagen nur die, die diese perfide Masche erheblich unterschätzen. Meine Hoffnung ist, dass irgendwann jeder Mensch so gut über die Methoden dieser sogenannten Loverboys Bescheid weiß, dass die Bemühungen dieser Menschenhändler ins Leere laufen."

  • Thomas Kundt hat es sich zum Beruf gemacht, Viren und Bakterien zu bekämpfen. Der Leipziger ist Desinfektionsprofi und gerade so gefragt wie nie. Warum der Job jedoch zur Zeit an seine Grenzen bringt, hat er  uns für „taff" verraten.
    Der Desinfektions-König: Bei ihm haben Viren und Bakterien keine Chance. benstar hat ihn einen Tag lang für eine Reportage begleitet.

  • Wenn Deutschland zuhause bleibt, bleibt Luke Mockridge auch zuhause. Live. Ohne Publikum. Aber mit laufenden Kameras.

    In "Luke, allein zuhaus" nimmt Luke Mockridge - zwei Wochen lang von Montag bis Freitag - jeden Tag um 18:00 Uhr Kontakt zu seinem Publikum auf: Was machen die Menschen, damit ihnen nicht die Decke auf den Kopf fällt? Was machen Promis in Quarantäne anders als sonst? Luke Mockridge sendet täglich aus einem kleinen, improvisierten und deshalb genau richtigen Studio. Und trifft auf Promis wie Bully Herwig, Christoph Maria Herbst, Sarah Lombardi oder Max Giermann. Wir durften redaktionall an dieser  interaktiven Show mitwirken.

  • Die Suche geht weiter! Wer möchte seine Autoliebe wieder treffen?

    Auch im neuen Jahrzehnt sucht der Autodetektiv nach veschollenen Motor-Schätzchen. Ob Bulli, Ente oder Mustang. Wir setzen alle Hebel in Gang, um den geliebten Wagen wieder zu finden.

    Der Autodetektiv recherchiert in ganz Deutschland und über die Grenzen hinaus, um das Schmuckstück von einst aufzuspüren, um Auto und Mensch wieder zusammen zu bringen. Und vielleicht ist der heutige Besitzer sogar bereit, den Wagen zu verkaufen.

    Habt Ihr einen Wagen, den Ihr unbedingt wiedersehen wollt, dann meldet Euch unter: autodetektiv@benstarmedia.de

  • Zum sechsten Mal in diesem Jahr sucht der „Autodetektiv“ nach der verlorenen Autoliebe. Andreas „Wikinger“ Kirsch klappert Autowerkstätten, Händler und ehemaliger Besitzer ab, um den verschollen gegangen VW-Käfer der Familie Gundlach wieder zu finden. Über 21 Millionen Käfer krabbelten weltweit aus den Werken, aber für die Gundlachs gibt es nur die eine Autoliebe. Dabei kribbelt es auch beim Autodektiv, denn der bucklige Wagen mit den Kulleraugen ist der absolute Lieblingswagen des Wikingers. Eine besonders emotionale Autosuche!